Born in Cuba in 1970, Hernández moved to Europe in 2003 and currently lives and works between Havana and Düsseldorf

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Diango Hernández ‘Eugene’ in der Kunsthalle Münster von Kai Eric Schwichtenberg Für Retrospektiven

Und dabei wählt er einen Blick, der an den Blick durch ein Mikroskop erinnert. So wie sich dort, in der Annäherung an ein Objekt, eine faszinierende, neue, unbekannte und eben detailreiche Welt offenbaren kann, die aber doch ihren Bezug zum Raum, zum Körper, zum Ursprung verloren hat, so sind Hernández Werke bildgewordene Vergrößerungen von Erinnerungen und ...

Diango Hernández stellt in der Kunsthalle aus Spielarten der Transformation Fr., 26.06.2015 Von Helmut Jasny (Westfälische Nachrichten)

Münster – Das Konzept seiner Kunst sei Transformation, erklärt Diango Hernández. Und zwar in mehrfacher Hinsicht. Zum einen die Übertragung gegenwärtiger Vorstellungen auf Künftiges, zum anderen die von Heimat auf die Welt. Und dann gibt es noch eine Art der Transformation, die sich rein auf die Dimensionen bezieht. Letztere ist die augenfälligste und äußert sich im originalgetreuen Nachbau eines Puppenhauses, das in den 1970er Jahren in einem Kombinat der DDR im modernistischen Stil hergestellt wurde. as Modell und sein vergrößerter Nachbau bilden das Kernstück der „Eugene“ betitelten Ausstellung in der Kunsthalle Münster. Sie stehen sich frontal gegenüber und bergen auch die beiden anderen Arten der Transformation. Hernández hat das Puppenhaus im Trödel entdeckt und sich überlegt, was sich das Kind, dem es gehörte, für seine Zukunft ausgedacht haben mag. Eine Zukunft, dem die alte Heimat DDR mittlerweile abhanden gekommen ist. Ebenso wie dem Künstler, dem nach Aufenthalten in mehreren Ländern seine Heimat Kuba abhanden gekommen ist. Auf eine Innenwand des Puppenhauses ist etwas gekritzelt, das sich nicht eindeutig identifizieren lässt. Diese Kinderzeichnung hat Hernández in sieben Bildern unterschiedlicher Größe nachgebildet und an die Seitenwand gehängt, wo sie die Fantasie des Betrachters herausfordern. Eine Fantasie, die sich im Zusammenhang mit dem Puppenhaus unwillkürlich auch auf die eigene Kindheit richten wird. In diesem Fall eine Transformation von der Gegenwart in die Vergangenheit, angereichert mit dem historischen Wissen, das wir von der DDR als untergegangenem Staat haben. Nicht untergegangen ist der Sozialismus in Kuba. Hier fand er Ausdruck in den stundenlangen Reden Fidel Castros, die immer mit einem kämpferischen „Venceremos“ (Wir werden siegen) schlossen. Die Rhythmik dieser Formel hat Hernándes in eine Wellenlinie aus blauer und roter Farbe übersetzt, die sich im zweiten Raum über die Wand zieht. Auch hier findet Transformation statt – die von Sprache in Malerei und die vom Ende der Rede in das Ende des Landes, wenn das Meer beginnt, hinter dem Floridas Küste liegt. Westfälische Nachrichten “Eugene” Diango Hernández solo exhibition 30. June – 6. September 2015 Kunsthalle Münster Hafenweg 28 48155 Münster Germany kulturamt@stadt-muenster.de Kunsthalle Münster | supported by Friends of the Kunsthalle Münster | The exhibition is supported by Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes ...

Diango Hernández Explores Cuban National Identity at Marlborough Contemporary Rachel Will for BLOUINARTINFO, UK

ondon’s Marlborough Contemporary is currently hosting an exhibition featuring original works by Cuban artist Diango Hernández, in which he explores his national identity through painting and sculpture. The three-part exhibition titled “The Book of Waves” consists of new artworks that examine the challenging external perceptions of Cuba along with internal perceptions. The first part of the exhibition, from which the show is named, consists of multicolored waves that are actually an alphabetic font corresponding to Fidel Castro’s revolutionary 1961 speech “Words to Intellectuals.” Notably, Hernández’s font characters look the same, meaning that the figurative text and the artwork translate into repetitive waves that can only be interpreted in painterly terms. The second portion contains fruit sculptures with lemons painted with abstract international maritime signal flags. The use of fruit is symbolic of American imperialism enacted through the United Fruit Company’s long-lasting impact on the Cuban economy. The final work called “Sunsets” comprises a sequence of watercolors on the pages of a first edition Guerilla Warfare handbook by Ernesto “Che” Guevara. On display will be a landscape drawing on tracing paper affixed directly to the gallery wall based on an illustration from the same manuscript. Hernández argues that the theme of national identity unifies all Cuban artists, even those in who have left. And, since leaving the island nation, the Düsseldorf-based artist has been actively absorbed with Cuba by exploring means that socialist philosophy denies or promotes an aesthetic or spiritual experience. BLOUINARTINFO, UK The Book of Waves continues at Marlbrough Contemporary until 5 June 2015. Marlborough Contemporary 6 Albemarle Street London W1S 4BY +44 (0)20 7629 5161 marlboroughcontemporary.com photo: Francis Ware   ...

“The world rearranges itself around you” Panel discussion with Timotheus Vermeulen, Noemi Smolik, Nav Haq and Diango Hernández NADA Lounge - Art Cologne - Thursday, April 16, 2015, 5:30pm

In his novel 10:04 Ben Lerner construes scenarios in which suddenly, unexpectedly, “the world rearranges itself around you”. The illness of a close friend, a chance meeting, a picture in a newspaper; from one moment to the next, the world’s elements are reshuffled, closing some ways, whilst opening up different ...